Wenn du beim Arzt nicht ernst genommen wirst
Kennst du das? Du verlässt eine Arztpraxis und fühlst dich schlechter als vorher. Nicht wegen deiner Krankheit, sondern weil du das Gefühl hast, dass man dir nicht geglaubt hat. Wenn deine körperlichen Beschwerden als „Einbildung“ oder „reine Kopfsache“ abgetan werden, nennt man das Medical Gaslighting.
Der Begriff „Gaslighting“ kommt ursprünglich aus der Psychologie. Es beschreibt, wenn jemand so manipuliert wird, dass er an der eigenen Wahrnehmung zweifelt.
Beim Medical Gaslighting passiert das im medizinischen Bereich. Das bedeutet: Ärztinnen, Ärzte oder Pflegekräfte spielen deine Symptome herunter, ignorieren sie oder stellen sie falsch dar. Am Ende fragst du dich selbst: „Bilde ich mir das wirklich nur ein?“ oder „Überreagiere ich vielleicht?“ Wichtig ist: Dein Gefühl täuscht dich nicht.
Medical Gaslighting hat viele Gesichter. Oft versteckt es sich hinter Sätzen, die erst mal fachlich klingen, aber eigentlich nur ausweichen:
Es geht hier nicht nur um Unhöflichkeit. Medical Gaslighting hat ernste Folgen:
Du musst das nicht einfach hinnehmen. Hier sind ein paar Strategien, wie du dich wehren kannst:
Du kennst deinen Körper am besten. Wenn sich etwas nicht richtig anfühlt, hast du ein Recht darauf, ernst genommen zu werden.
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